Arbeitsgruppe
Zahlentheorie
Vorlesungsprogramm Sommersemester 2003
Oberseminar Zahlentheorie
(Lucht - Elsholtz - Sander)
Behandelt werden aktuelle Probleme der kombinatorischen und analytischen
Zahlentheorie. Zur Zielgruppe gehören Doktoranden, Diplomanden sowie
Studierende mit Interesse an der Zahlentheorie. Nach rechtzeitiger
Absprache
mit den Veranstaltern können studentische Teilnehmer im Hauptstudium
einen Hauptseminarschein erwerben.
Kurzfristige Programmänderungen werden am Schwarzen Brett der
Arbeitsgruppe Zahlentheorie (1. Etage) bekannt gemacht.
Termin: Di 13-15 Uhr in Raum 208.
Es sind folgende Vorträge vorgesehen:
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15.04.2003: |
PD Dr. C. Elsholtz:
Lücken zwischen Primzahlen
Es wird ein Überblick über aktuelle
Ergebnisse gegeben. Speziell wird das Problem betrachtet, wie oft viele
Primzahlen dicht beieinander liegen können. Dabei
wird eine offene Vermutung von Blecksmith, Erdös und Selfridge
bestätigt.
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29.04.2003: |
Prof. Dr. J. Sander:
Zur Parität der Exponenten in der Primfaktorisierung von n!
Nach einer Vermutung von Erdös und Graham sollten
für unendlich viele natürliche Zahlen n in der
Primfaktorzerlegung von n! nur gerade Exponenten auftreten. Im
Wintersemester haben wir den Beweis dieser Aussage von D. Berend
betrachtet. Nun wird auch das Auftreten anderer Paritätsmuster
behandelt, wozu ganz neue Beweismethoden nötig sind.
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06.05.2003: |
Prof. Dr. W. Klotz:
Maximale Mengen äquidistanter Punkte in
Qn
Frühere Ansätze anderer Autoren werden zu einem
endgültigen Ergebnis ausgebaut. Dazu werden Methoden der
Linearen Algebra, der Kombinatorik und der Zahlentheorie verwendet.
(Gemeinsame Arbeit mit C.Elsholtz)
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20.05.2003: |
Prof. Dr. L.G. Lucht:
Verteilungseigenschaften multiplikativer Funktionen
auf dünnen Zahlenfolgen, I
Für eine große Klasse
multiplikativer Funktionen
f: N → C
werden Mittelwertsätze mit scharfen
quantitativen Restgliedabschätzungen und Verteilungseigenschaften
bewiesen.
Insbesondere wird das mittlere Verhalten von f auf
gewissen Folgen
a, nämlich der Folge der Mersenneschen
Zahlen 2n−1 und der Folge der geshifteten Primzahlen
p−1 mit
n∈N beziehungsweise p∈P studiert sowie
Häufungspunkte der Bildfolge f(a) von a
bestimmt.
Die Stärke der Resultate wird durch neue Resultate für einige
spezielle Funktionen demonstriert.
(Gemeinsame Arbeit mit
K.-H. Indlekofer und S. Wehmeier)
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Mittwoch
04.06.2003,
Seminarr. A |
anderer Wochentag und Raum!
Prof. Dr. Helmut Maier, Universität Ulm:
Die Koeffizienten von Kreisteilungspolynomen
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17.06.2003: |
Prof. Dr. L.G. Lucht
:
Verteilungseigenschaften multiplikativer Funktionen
auf dünnen Zahlenfolgen, II
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08.07.2003: |
Prof. Dr. L.G. Lucht
:
Verteilungseigenschaften multiplikativer Funktionen
auf dünnen Zahlenfolgen, III
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Ort: Institut für Mathematik, Erzstraße 1, Raum 208;
Gäste sind willkommen.
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